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Willingen: Jurij Tepes gewann Qualifikation

Archivmeldung vom 09.01.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.01.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Frank Breuers
Bild: Frank Breuers

Vor 7.500 Zuschauern gewann Schanzenrekordler Jurji Tepes aus Slowenien mit einer Weite von 139 m und der Note 126,1 die Qualifikation für den Einzelweltcup am Sonntag auf der Willinger Mühlenkopfschanze vor dem Österreicher Manuel Poppinger (121,6/135 m) und dem Polen Stefan Hula (117,8/131,0). Während sein Landsmann Peter Prevc nach seinem Gesamtsieg bei der 64. Vierschanzentournee noch einen weiteren Ruhetag einlegte, überzeugten die bereits vorqualifizierten Severin Freund (140,5), Richard Freitag (134,0) und Andreas Wellinger (134,5) mit Topweiten. Am Sonntag dabei sind auch Andreas Wank (10.), Karl Geiger (17.), Lokalmatador Stephan Leyhe (18.) und Michael Neumayer (29.). 56 Springer aus 14 Nationen gingen an den Start.

Im Training hatten Freund (140,0) und Freitag (147,5) schon angedeutet, dass sie die größte Großschanze der Welt am Samstag und Sonntag rocken wollen. Auch Leyhe kam auf 133 m und damit weiter als in der Quali, wo er bei 128, 5 m landete. Erst zum zweiten Mal war er in Willingen dabei und ist bei seinem Heimweltcup ein vielgefragter Mann. Willingen und die Mühlenkopfschanze dienten auch dem Einfliegen auf die Skiflug-WM am Kulm parallel zum Willinger Continentalcup am nächsten Wochenende.

Mit der Präsentation der Teams und des vor einem Jahr in Bischofshofen schwer verunfallten US-Boys Nick Fairall durch Moderator Gunnar Puk sowie einem Konzert von „Glasperlenspiel“ und ihrem Erfolgssong „Geiles Leben“ mit einem abschließenden Feuerwerk erlebte das Weltcup-Spektakel 2016 einen sportlich überzeugenden und stimmungsvollen Auftakt. Bereits zuvor waren im Restaurant „Cafe Aufwind“ im Funktionsgebäude die vielen Ehrengäste und Offiziellen vom Ski-Club und der Gemeinde Willingen begrüßt worden.

Für den anstehenden Teamwettkampf am Samstag nominierte DSV-Coach Werner Schuster Andreas Wank, Andreas Wellinger, Richard Freitag und Severin Freund.

Schuster: „Severin Freund erhielt Ritterschlag in Willingen"

25 Journalisten nutzten die Gelegenheit zum Pressegespräch mit Bundestrainer Werner Schuster, das der Deutsche Skiverband (DSV) vor dem Beginn des FIS Skisprung Weltcups in Willingen im Pressezentrum am Freitag vor dem offiziellen Training angeboten hatte. Dabei hielt der Österreicher kurz Rückschau auf die Vierschanzentournee. „Severin Freund hat am Sieg angeklopft, aber Peter Prevc war halt noch besser.“ Chance zur Revanche gebe es in dieser Saison mit dem Dauerduell Prevc gegen Freund noch genug. Zunächst in Willingen beim Heim-Weltcup auf der Mühlenkopfschanze. „Unsere ganze Konzentration ist diese drei Tage auf Willingen gerichtet. Es ist die größte Schanze nach den Flugschanzen und damit die beste Vorbereitung auf die Skiflug-WM eine Woche später am Kulm.“ Das deutsche Team werde Willingen konsequent nutzen, um dem so begeisterungsfähigen Publikum etwas zu bieten. „Alle sind hochmotiviert und freuen sich trotz der anstrengenden Tage bei der Tournee“, so Schuster weiter. Alle, das sind für Willingen die „Adler“, die auch schon zuletzt die deutschen Farben vertreten haben. Neben den nach den bisherigen Saisonleistungen „Gesetzten“ Severin Freund, Richard Freitag, Andreas Wellinger, Andreas Wank und Stephan Leyhe vom Ski-Club Willingen sind das Michael Neumayer und Karl Geiger. Nach den Vorstellungen seiner Schützlinge in der Quali in Willingen wird Schuster das deutsche Team für den Mannschafts-Wettbewerb am Samstag benennen. Dass Freund geschont werde im Team oder ganz in Willingen sei niemals eine wirkliche Option gewesen. „Wir haben mal kurz daran gedacht nach dem Sturz in Bischofshofen und den Prellungen, aber der Ausfall des Heim-Weltcups war nie wirklich ein Thema. „In Willingen hat Severin bei seinem damaligen zweiten Sieg im Weltcup nach Sapporo den Ritterschlag erhalten, und die Mühlenkopfschanze ist seine Lieblingsschanze“, gab der Erfolgscoach vor den Fernseh- und Rundfunksendern sowie den schreibenden und Online-Journalisten seine hohe Erwartungshaltung für das Weltcup-Wochenende vor. In Willingen gehe es nun wie schon bei der so erfolgreichen Tournee um eine gute Performance auf und neben der Schanze, um den Sport Skispringen weiter zu etablieren und auszubauen. Am Montag und Dienstag stehen nach dem Kult-Weltcup auf der Mühlenkopfschanze mit erwarteten 35.000 Fans zwei Tage Regeneration auf dem Programm, bevor der DSV am Mittwoch die Nominierung der deutschen Starter für die Skiflug-WM in Bad Mitterndorf am Kulm bekannt gibt. Auch den Titel des Skiflug-Weltmeisters als „König der Lüfte“ will Freund gegen die Weltelite verteidigen.

Quelle: Weltcup-Team des SC Willingen

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