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Baugewerbe: Pierre Holze erkämpft Platz fünf im Wettbewerb der Maurer

Archivmeldung vom 27.09.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.09.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Pierre Holze (r.) mit seinem Trainer und Experten Jannes Wulfes, angestellt bei Dammeyer Bauunternehmen GmbH  & Co. KG aus Harsum, Niedersachsen, nach dem Abpfiff des Wettbewerbs. Bild: ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe Fotograf: Stephanie Trenkler
Pierre Holze (r.) mit seinem Trainer und Experten Jannes Wulfes, angestellt bei Dammeyer Bauunternehmen GmbH & Co. KG aus Harsum, Niedersachsen, nach dem Abpfiff des Wettbewerbs. Bild: ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe Fotograf: Stephanie Trenkler

Der 22jährige Pierre Holze aus Berlin wurde im Wettbewerb der Maurer bei der EuroSkills in Graz fünfter. Holze legte nach seiner Ausbildung seine Gesellenprüfung 2018 ab und wurde im selben Jahr deutscher Meister. Seither gehört er zum Nationalteam und war Ersatzteilnehmer für die WorldSkills, die 2019 im russischen Kasan stattfand.

Nur wenige Punkte trennten ihn von einem der begehrten Medaillenplätze. Entsprechend war er nach dem Wettbewerb enttäuscht, hatte er doch sein Bestes gegeben und "sich voll und ganz auf den Wettbewerb konzentriert".

Die Aufgabe der Maurer bestand in dem 18stündigen Wettbewerb aus zwei Modulen. Als erstes Modul wurde ein Mauerwerkskörper aus farbigen Klinkern erstellt, der den Grazer Uhrenturm mit der Uhr als Putzfläche und dem herausgehobenen Schriftzug Graz 21 darstellte. Das Motiv enthielt diverse Schnittsteine, die selbst geschnitten werden mussten. Das zweite Modul wurde mit großformatigen Ziegeln gemauert und danach zunächst mit Unterputz und anschließend mit Strukturputz glatt verputzt.

Nationalteam Deutsches Baugewerbe

Neben Pierre Holze gehört Yannic Schlachter (21) aus Albbruck (Baden-Württemberg), der bei der EuroSkills in Graz Gold im Wettbewerb der Fliesenleger holte, zum Nationalteam Deutsches Baugewerbe.

Die beiden Betonbauer Julian Kiesl (22) aus Mallersdorf-Pfaffenberg (Bayern) und Niklas Berroth (23) aus Sulzbach-Laufen (Baden-Württemberg) erreichten bei der EuroSkills in Graz in einem aufreibenden Wettbewerb den zweiten Platz und erhielten dafür eine Medallion of Excellence. Aufgrund der kurzfristigen Absage von drei Ländern fand der Wettbewerb nur mit vier Teams statt, so dass am Ende nur die Goldmedaille vergeben wurde.

Der 23jährige Stuckateurmeister Ralph Lanz aus Rutesheim (Baden-Württemberg) wurde für seine Leistung in einem engen Wettbewerb der Stuckateure, bei dem jeder Millimeter zählte, mit einer Medallion for Excellence belohnt, hatte er doch den ungeliebten vierten Platz erreicht.

"Wir gratulieren unserem Nationalteam zu seinem Erfolg. Wir sind stolz auf die jungen Menschen, die als Botschafter des deutschen Baugewerbes erneut gezeigt haben, zu was eine Ausbildung führen kann. 80 % der Ausbildung im Bauhauptgewerbe wird von den mittelständischen baugewerblichen Unternehmen geleistet. Wie erfolgreich diese dabei sind, haben die Ergebnisse von Graz erneut gezeigt," so der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa.

EuroSkills Graz 2021

Die EuroSkills 2021 fanden vom 22. bis 26. September in der Hauptstadt der Steiermark, in Graz statt. Rund 30.000 Besucher und Besucherinnen besuchten die dreitägigen Wettbewerbe. Insgesamt nahmen rund 400 Teilnehmer und Teilnehmerinnen an aus 19 Nationen an den 48 Wettbewerben teil. Die deutsche Berufe-Nationalmannschaft von WorldSkills Germany reiste mit 29 deutschen Teilnehmern an und trat in 24 sog. Skills an, darunter das Nationalteam Deutsches Baugewerbe.

Quelle: ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe (ots)

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