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PISA-Auswertung: Soziale Mischung hilft "bildungsfernen" Schichten

Archivmeldung vom 29.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Die schwere Last der Schule trägt jedes Kind auf dessen Schultern...
Die schwere Last der Schule trägt jedes Kind auf dessen Schultern...

Bild: Günter Havlena / pixelio.de

Schüler aus sogenannten "bildungsfernen" Elternhäusern erbringen laut einer Studie vor allem dann gute schulische Leistungen, wenn sie an Schulen mit hoher sozialer Mischung unterrichtet werden und der Unterricht in einem geordneten Rahmen stattfindet. Faktoren wie die Klassengröße oder die Ausstattung der Schule spielen dagegen eine eher untergeordnete Rolle, so eine PISA-Sonderauswertung, die die OECD am Montag veröffentlichte.

Für ein gutes Lernklima sorgt laut Studie auch eine niedrige Lehrerfluktuation und eine Schulleitung, der es gelingt, das Lehrerkollegium zu motivieren, so die OECD. Mehr Ressourcen und eine bessere Ausstattung der Schulen führten hingegen nicht unbedingt zu besseren Chancen für Schüler aus bildungsfernen Schichten. Weder kleinere Klassen noch eine bessere Ausstattung mit Computern wirkten sich positiv auf den Lernerfolg sozial benachteiligter Schüler aus. Investitionen in Ganztagsangebote sei dagegen ein Vorteil für sozial benachteiligte Schüler.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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