Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Politikwissenschaftler Funke sieht in der AfD eine "Lega Ost"

Politikwissenschaftler Funke sieht in der AfD eine "Lega Ost"

Archivmeldung vom 11.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
AfD Brandenburg Logo
AfD Brandenburg Logo

Bild: AfD Deutschland

Der Berliner Politikwissenschaftler Hajo Funke geht davon aus, dass sich nach dem angekündigten Rückzug von Jörg Meuthen vom Amt des AfD-Parteisprechers die völkischen Kräfte in der Partei durchsetzen werden. "Der völkische Flügel um Björn Höcke wird seine Macht jetzt weiter ausbauen. Das hat sich bereits weit vor der Bundestagswahl gezeigt, als die AfD ihr Wahlprogramm beschloss und die Partei entschied, einen Austritt Deutschlands aus der EU zu fordern", erklärte der Politologe der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "nd.DerTag".

Bei den für Dezember geplanten Vorstandswahlen erwartet Funke einen Sieg der ostdeutschen Landesverbände. "Die AfD ist auf dem Weg zu einer Lega Ost. Die völkischen Kräfte nehmen dabei keine Rücksicht mehr darauf, irgendwelche bürgerlichen Teile einzubinden." Für Funke kommt die Ankündigung Meuthens nicht überraschend. "Jeder, der sich mit der Partei auskennt, hat angenommen, dass Meuthen entweder eine krachende Niederlage einfährt oder vorher aufgibt. Es war nur die Frage, ob es schon vor der Bundestagswahl passiert oder danach."

Quelle: nd.DerTag / nd.DieWoche (ots)

Videos
Lasse Deine Ängste los! Mit dieser Anleitung von Inelia Benz!
Lasse so deine Ängste los! Eine Anleitung von Inelia Benz!
Vorhersagen für 2022 von Inelia Benz
Vorhersagen für 2022 von Inelia Benz
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte retour in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige