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CSU kritisiert EU wegen verspäteter Impfstoffbestellungen

Archivmeldung vom 22.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Alexander Dobrindt (2018)
Alexander Dobrindt (2018)

Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die CSU im Bundestag hat die EU wegen verspäteter Impfstoffbestellungen und langsamer Auszahlungen von Hilfsmitteln aus dem Corona-Wiederaufbaufonds kritisiert. "Wenn Impfstoffe zu spät bestellt, Hilfsmittel nicht ausgezahlt und nationale Maßnahmen blockiert werden, untergräbt die EU selbst das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit ihrer Institutionen", sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt der "Bild".

Deshalb gelte: "Wenn Brüssel als langsamer Tanker agiert, muss der Bund handeln." Es sei daher richtig, wenn man bei Fragen der Gesundheitsversorgung, der Medikamente und Impfstoffe auch eigene Interessen formuliere und danach handele. Die europäische Idee brauche starke Mitgliedstaaten in einem starken Europa. Europäisch Verantwortung übernehmen und national handeln seien deshalb kein Widerspruch, sondern gehörten zusammen für ein souveränes Europa. Dobrindts Forderung: "Europa hat überall dort einen Platz, wo es besser ist, aber nicht dort, wo es behäbiger ist."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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