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Hoffmann rät SPD zum Verbleib in Koalition

Archivmeldung vom 17.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Reiner Hoffmann Bild: DGB/Simone M. Neumann
Reiner Hoffmann Bild: DGB/Simone M. Neumann

DGB-Chef Reiner Hoffmann hat der SPD geraten, die Koalition mit CDU und CSU nicht zu verlassen: "Die SPD soll natürlich in der Koalition bleiben. Die Bedingungen haben sich ja nicht grundlegend verändert", sagte Hoffmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Koalition habe zahlreiche Gesetze im Sinne der Gewerkschaften auf den Weg gebracht.

Der DGB-Chef nannte die Stabilisierung des Rentenniveaus, die paritätische Finanzierung der Krankenversicherung und das Recht auf Rückkehr in Vollzeit. "Das sind nur drei Beispiele, die zeigen: Diese Regierung liefert", so Hoffmann. Dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bis zum Ende der Wahlperiode im Amt bleiben will, sei "ein Beitrag zur Stabilität". Von den Kandidaten für Merkels Nachfolge an der Spitze der CDU favorisiert Hoffmann Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer.

"Eine Fortsetzung der Koalition erscheint mir mit Annegret Kramp-Karrenbauer leichter als mit den beiden Herren ", sagte er. Friedrich Merz fordert er auf, seine Rolle beim weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock näher zu erklären. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise vor zehn Jahren fragten sich die Leute, was Merz dort getan habe. "Das sollte er dringend aufklären", forderte Hoffmann.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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