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Familienministerin will künstliche Befruchtung fördern

Archivmeldung vom 18.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Intrazytoplasmatische Spermieninjektion an einer Eizelle
Intrazytoplasmatische Spermieninjektion an einer Eizelle

Lizenz: Clinica e centro de pesquisa em reprodução humana Roger Abdelmassih
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) wird die staatliche Förderung für künstliche Befruchtungen auf unverheiratete Paare ausdehnen. Nach Informationen von "Bild am Sonntag" konnte Schwesig die Aufstockung des Förderetats beim Finanzministerium durchsetzen.

Das Familienministerium will in den kommenden Wochen die Förderrichtlinie ändern und sein Informationsportal zum Thema (www.informationsportal-kinderwunsch.de) entsprechend umbauen. Bislang haben nur verheiratete Paare Anspruch auf eine staatliche Kostenbeteiligung bei künstlichen Befruchtungen.

Nach Berechnungen des Familienministeriums entstehen durch eine Ausweitung der Förderung jährlich Zusatzkosten in Höhe von 400.000 Euro. Kritik kommt aus der Unionsfraktion.

Der familienpolitische Sprecher Marcus Weinberg sagte "Bild am Sonntag": "Es ist ein schwerwiegender medizinischer Eingriff, den der Staat bezahlen soll. Dafür ist eine Ehe, auch im Sinne des Kindes, Voraussetzung."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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