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Sachsens Ministerpräsident kritisiert "Klimahysterie"

Archivmeldung vom 21.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
CO2 zu besteuern bedeutet alles Leben auf dem Planeten zu (be)steuern (Symbolbild)
CO2 zu besteuern bedeutet alles Leben auf dem Planeten zu (be)steuern (Symbolbild)

Bild: Screenshot Youtube Video: "CO2 Klima Religion mit Thunberg/Trailer zu Kognitive Sklaverei3: mathematische Theorien /Panoptismus" / Eigenes Werk

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) ärgert sich über den "Ökomoralismus" in Deutschland. "In der Bevölkerung gibt es eine große Ablehnung gegen den moralischen Zeigefinger Greta Thunbergs und diese Hysterie", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Dafür dürfe man Thunberg mit ihren 16 Jahren aber nicht verantwortlich machen. "Die Frage ist doch: Wer bringt eine 16-jährige Jugendliche aus Schweden vor die Vereinten Nationen? Das muss man doch einmal kritisch hinterfragen." Gerade in der Klimadebatte brauche es "eine gewissen Ruhe und Sachlichkeit. Das findet nicht statt". Kretschmer stört, dass das Klimapaket der Bundesregierung nicht nach marktwirtschaftlichen Prinzipien funktioniere. Der große Fehler der deutschen Energiepolitik sei seit zehn Jahren zu viel Mikro-Management. "Es werden kleinste Dinge geregelt, damit ist der Staat überfordert", sagte er.

"Das ist keine verantwortliche Politik, so kann keiner planen." Besonders ärgert sich der Ministerpräsident über höhere Spritpreise und die zunehmenden Verbote von Holzöfen, wie auch er einen besitze. "Für viele war und ist die Frage: Können wir nicht zusätzlich ein bisschen Holz verbrennen, um Kosten zu sparen?" Das seien normale Ausweichbewegungen. Die Verbote nun führten zu "Unsicherheit, Misstrauen und Frust". In der Flüchtlingsdebatte plädiert der sächsische Ministerpräsident für einen harten Kurs gegenüber Griechenland. Zunächst müsse Deutschland den Griechen mit Polizei und Logistik helfen. "Wenn wir aber merken, dass von der griechischen Seite der Wille fehlt, dann müssen wir darüber sprechen, dass wir einen gemeinsamen Schengen-Raum haben. Da müssen sich alle an die Regeln halten, sonst kann man im Schengen-Raum nicht Mitglied bleiben."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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