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SPD-Vize Schäfer-Gümbel: Union in "zerbrechlichem Zustand"

Archivmeldung vom 11.12.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.12.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Logo der Union (CDU und CSU)
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Bild: CDU/CSU

SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel wirft den Unionsparteien vor, sich in einem zerbrechlichen Zustand zu befinden. "Einigen geht es offenbar um die Zukunft nach Merkel, uns aber geht es um die Zukunft des Landes", sagte Schäfer-Gümbel der "Welt" und reagierte damit auf die Aussagen des designierten bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) und CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn. Söder hatte sich in der "Welt am Sonntag" vehement gegen die von der SPD favorisierte Bürgerversicherung sowie Steuererhöhungen ausgesprochen.

Spahn hatte in der "Bild am Sonntag" die von Angela Merkel ausdrücklich als unerwünscht bezeichnete Minderheitsregierung vorgeschlagen, falls es keine Einigung mit der SPD geben werde. "An solchen Äußerungen erkennt man die Fragilität innerhalb der Union", sagte Schäfer-Gümbel der "Welt". Ralf Stegner, ebenfalls stellvertretender SPD-Vorsitzender, mahnte, dass Verhandlungen mit der Union anders geführt werden müssten, als die gescheiterten Jamaika-Sondierungen. "Wir werden die Gespräche professioneller führen als die Jamaika-Parteien", sagte Stegner der "Welt". "Wir werden uns sorgfältig vorbereiten, und es wird auch keine ständige Twitterei geben und kein Dauerwinken vom Balkon."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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