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Energie-Betriebsräte kündigen Widerstand gegen Gabriels Klima-Abgabe an

Archivmeldung vom 04.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Bernd Kasper / pixelio.de
Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Trotz des Briefs von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel an die Betriebsräte der deutschen Energieunternehmen wächst der Widerstand gegen die Klimapläne des SPD-Chefs. "Gabriel muss seine Pläne korrigieren, sonst sind Tausende Arbeitsplätze in der Lausitz in Gefahr", sagte der Konzernbetriebsratsvorsitzende von Vattenfall in Deutschland, Rainer Kruppa, dem Nachrichtenmagazin "Focus".

"Wohlklingende Formulierungen helfen uns nicht weiter", fügte Kruppa mit Blick auf den Brief des Ministers hinzu. "Die Stimmung unter den Kollegen ist schon jetzt extrem aufgeheizt", so der Betriebsrat weiter. "Wenn sich an den Plänen nichts ändert, werden wir uns wehren - mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen."

Gabriel hatte in einem Eckpunktepapier angekündigt, für ältere Kohlekraftwerke eine Sonderabgabe einzuführen. Gewerkschafter und die Energiewirtschaft fürchten, dass das zu Schließungen und dem Verlust von Arbeitsplätzen führen könne. Auf diese Ängste hatte Gabriel mit einem Brief reagiert. Allein bei Vattenfall hängen rund 8.500 Arbeitsplätze am Braunkohleabbau, hinzu kommen rund 15.000 Jobs bei Zulieferern.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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