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Auch Hamburgs Innensenator entschuldigt sich nach G20-Krawallen

Archivmeldung vom 12.07.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.07.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Andy Grote im Juni 2011.
Andy Grote im Juni 2011.

Lizenz: CC0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat auch Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) die Bürger der Stadt nach den Krawallen beim G20-Gipfel um Entschuldigung gebeten: "Was die Menschen in unserer Stadt auszuhalten hatten, war schlimm und tut uns leid", sagte Grote der Wochenzeitung "Die Zeit".

"Jeden, der hier für Sicherheit verantwortlich ist, zerreißt es ja schier bei dem, was da passiert ist." Am Freitagabend griff die Polizei über Stunden nicht ein, weil sie fürchtete, im Schanzenviertel von Linksextremen in einen bewaffneten Hinterhalt gelockt zu werden. "Es war ein kaum auszuhaltendes Gefühl, helfen zu wollen und nicht sofort einschreiten zu können", sagte Grote. Einen Rücktritt lehnte der Senator ab. "Ich kann den Impuls verstehen, dass jetzt eine schnelle symbolhafte Reaktion erwartet wird. Das hilft hier aber nicht weiter."

Massiv verurteilte der SPD-Politiker das Verhalten von Schaulustigen während der Randale und Plünderungen im Schanzenviertel. "Es gab für die Täter vor Ort ganz viel Sympathie", so Grote. "Kaum jemand hat sich abgegrenzt und versucht, Abstand zwischen sich und den Gewalttätern zu bringen." Wenn die Polizei zugegriffen habe, habe es von den Umstehenden sofort lautstarke Kritik gegeben. "Viele Leute haben sich mit den Kriminellen solidarisiert.

Scheinbar Unbeteiligte haben sich in die Auseinandersetzung mit der Polizei eingeschaltet. Es gab viel direkte und indirekte Beihilfe zu diesen Taten." Eine Sonderkommission der Polizei versucht nun, die Täter im Nachhinein zu identifizieren. Bislang hätten Bürger dafür mehr als 5.000 Bild- und Videodateien zur Verfügung gestellt. "Es wird ein immenser Ermittlungsaufwand", sagte Grote, "aber Sie können sich darauf verlassen, dass wir jedem Hinweis, jedem einzelnen Bild nachgehen werden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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