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Umweltbundesamt will Priorisierung von umweltfreundlichem Verkehr

Archivmeldung vom 16.12.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Das Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau, Aufnahme von 2011
Das Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau, Aufnahme von 2011

Foto: M_H.DE
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das Umweltbundesamt (UBA) fordert mit Blick auf das angestrebte Planungsbeschleunigungsgesetz eine Priorisierung von umweltfreundlichen Verkehrsarten. "Bei der Beschleunigung von Verkehrsprojekten kommt es im Hinblick auf Umwelt- und Klimaschutz darauf an, die umweltfreundlicheren Verkehrsarten prioritär zu behandeln", sagte UBA-Präsident Dirk Messner dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

"Ausbau des öffentlichen Verkehrs, der Radverkehrs- und Fußwegeinfrastruktur sollte vorrangig behandelt werden, ebenso Schiene vor Straße", betonte er. "Das spart uns langfristig Ressourcen und hilft, das Klima zu schützen." Messner mahnte eine Überprüfung der vorgesehenen Verkehrsbauprojekte an.

"Es müssen nicht alle im Bundesverkehrswegeplan vorgesehenen Projekte zwingend realisiert werden, sondern alle Projekte gehören vor dem Hintergrund der anstehenden Herausforderungen wie Klimaschutz, Biodiversitätsverlust, Ressourcenschutz und Flächensparen, auf den Prüfstand", sagte er. "Erhalt bestehender Verkehrsinfrastrukturen sollte vor Neu- und Ausbau stehen." Der UBA-Chef pochte auf eine Gleichbehandlung von Klima- und Umweltschutz. "Bei allen Anstrengungen zur Beschleunigung einer Verkehrswende, insbesondere durch den Ausbau der Schieneninfrastruktur, sollten wir aber darauf achten, dass wir den Umweltschutz nicht gegenüber dem Klimaschutz ausspielen - und umgekehrt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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