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Baden-württembergische AfD-Abgeordnete verlässt Fraktion und Partei

Archivmeldung vom 16.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Metropolico.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Metropolico.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Die baden-württembergische AfD-Abgeordnete Claudia Martin verlässt aufgrund inhaltlicher Differenzen ihre Fraktion und die Partei. "Wir grenzen uns nicht gegen extreme Positionen ab", sagte Martin dem "Spiegel". Die AfD werde "immer populistischer", klagte sie, "weil wir aus den jüngsten Wahlen den Schluss gezogen haben, dass uns das Stimmen bringt".

Bis zum Ende der Legislaturperiode will Martin, die Mitglied in der Fraktion von AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen war, als fraktionslose Abgeordnete im Landtag bleiben. Sie verlasse die AfD insbesondere wegen flüchtlingsfeindlicher Töne, so Martin.

"Wir machen eine Gruppe von Menschen verantwortlich für alles, was schiefläuft. Wir verbinden den ausbleibenden Bau von Lärmschutzwänden mit der Flüchtlingspolitik." Scharfe Kritik äußerte Martin an dem als gemäßigt geltenden Parteichef Meuthen, unter anderem, weil dieser kürzlich Bundeskanzlerin Angela Merkel den Mord an einer Freiburger Studentin angelastet hatte.

"Ich lehne ab, dass wir den Tod der Studentin in diesem Ausmaß für uns nutzen", so Martin. Meuthen gehe auch nicht entschieden genug gegen Hardliner vor. "Jörg Meuthen geht es nur darum, dass er Fraktionschef bleibt, sonst lässt er alles laufen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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