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Schulze will Selbstverpflichtung des Handels zu weniger Plastik

Archivmeldung vom 26.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Svenja Schulze (2017)
Svenja Schulze (2017)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will eine neue Selbstverpflichtung des Handels zur Reduzierung von Plastikmüll. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Demnach sollen Vertreter des Handel, der Hersteller sowie von Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden schon in der kommenden Woche zu entsprechenden Gesprächen eingeladen werden.

Schulze will über Möglichkeiten sprechen, Verpackungen zu vermeiden. Unter anderem soll es um unnötige Plastikverpackungen von Obst und Gemüse gehen, für die es Alternativen wie Laser-Kennzeichnungen oder Mehrweg-Obstnetze gibt. Vorbild ist eine Vereinbarung des Handels und des Umweltministeriums von 2016, nach der Plastiktragetüten nicht mehr kostenlos abgegeben werden.

Auch im Bereich Trinkwasser will das Ministerium nach laut des Berichtes der Funke-Zeitungen aktiv werden: Unter anderem soll das Aufstellen von Trinkwasserbrunnen in deutschen Städten gefördert und über die Vorteile von Leitungswasser aufgeklärt werden. Ein entsprechendes Modellprojekt aus Berlin soll im ersten Schritt auf zehn weitere Städte, dann bundesweit ausgeweitet werden. Geplant ist, das Vorhaben in der zweiten Jahreshälfte 2019 zu starten. Beide Maßnahmen sind Teil eines Fünf-Punkte-Plans zur Reduzierung von Plastik, den die SPD-Ministerin am Montag vorstellen will, so die Zeitungen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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