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Familienministerin: Erzieher und Grundschullehrer gleich bezahlen

Archivmeldung vom 26.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Dr. Franziska Giffey (2015)
Dr. Franziska Giffey (2015)

Foto: Dr. Franziska Giffey
Lizenz: CC BY 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat Bund und Länder aufgefordert, die Bezahlung von Erziehern drastisch zu verbessern und auf das Niveau von Grundschullehrern anzuheben. "Kitas sind Bildungseinrichtungen. Und aus meiner Sicht verdienen Erzieherinnen und Erzieher, auch jene, die im Ganztagsbetrieb im Hort arbeiten, eine Bezahlung ähnlich wie Pädagogen, die etwa in der Grundschule arbeiten", sagte Giffey der "Bild am Sonntag".

Die Ministerin verwies darauf, dass Fachkräfte fehlten. "Um die zu bekommen, muss sich was bei der Bezahlung ändern." Die Erzieher "müssen auf jeden Fall deutlich mehr verdienen". Es gehe schließlich um Menschen, die "die Basis für die Zukunft unserer Kinder und damit für die Zukunft der Bundesrepublik legen". Giffey sprach sich auch dafür aus, eine Ausbildungsvergütung für Erzieher einzuführen. Dann würden sich mehr junge Leute für diesen Beruf entscheiden. Bei der Finanzierung seien "alle gefragt, Bund und Länder". Speziell bei der Ausbildungsvergütung könne der Bund unterstützen. Mehr Geld fordert Giffey auch für den Ausbau der Ganztagsbetreuung an Grundschulen ein. Die von der Großen Koalition eingeplanten zwei Milliarden Euro seien "nur ein erster Schritt".

Giffey: "Da wird es bestimmt noch Gespräche zu geben, auch mit unserem Finanzminister Olaf Scholz. Eins ist klar: Was wir heute nicht in unsere Kinder investieren, wird später viel, viel teurer." Bei der Bekämpfung von Kinderarmut will Giffey den Schulerfolg von Kindern zum zentralen Maßstab machen: "Die entscheidende Frage ist doch, ob wir es schaffen, dass möglichst alle Kinder, egal aus welchen Familienverhältnissen, in der Schule Erfolg haben, eine Ausbildung oder ein Studium beenden können. Daran muss die Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern ihren Erfolg im Kampf gegen Kinderarmut messen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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