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Große Koalition will mobiles Endgerät für jeden Schüler

Archivmeldung vom 18.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Apple iPad mit Bildschirmtastatur
Apple iPad mit Bildschirmtastatur

Foto: matt buchanan
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Große Koalition will jedem Schüler ein mobiles Endgerät zur Verfügung stellen. Die geht aus dem Abschlusspapier der Koalitionsarbeitsgruppe "Digitale Agenda" hervor, das der "Welt" vorliegt. Allein für dieses Vorhaben werde eine halbe Milliarde Euro pro Jahr veranschlagt.

Weitere Schwerpunkte, die von der großen Koalitionsrunde noch abgesegnet werden müssen, liegen laut dem Papier, bei der Forschungsförderung für IT-Betriebe, beschleunigter Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung, verstärkten Anstrengungen bei der IT-Sicherheit und im Bildungsbereich. Eine Reihe der getroffenen Vereinbarungen steht allerdings unter Finanzierungsvorbehalt.

Zu den vereinbarten Maßnahmen der Verwaltungsmodernisierung gehört ein "papierloser Bundestag" und die beschleunigte Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. Im Bereich Cybercrime-Vorbeugung will die Bundesregierung dem Beschlusspapier zufolge gesetzliche Mindestanforderungen an die IT-Sicherheit einführen und eine Meldepflicht für Betreiber dieser kritischen Infrastrukturen bei erheblichen IT-Sicherheitsvorfällen schaffen.

Union und SPD planen ein neues "Cyber-Sicherheits-Zentrum"

Union und SPD haben sich darauf geeinigt, ein neues "Cyber-Sicherheits-Zentrum" zu gründen. Die Einrichtung soll erkunden, wie das Internet und andere Kommunikationsnetze in Deutschland gegen Angriffe von fremden Geheimdiensten oder Hackern besser geschützt werden können, berichtet der "Spiegel". In den Laboren und Testeinrichtungen sollen demnach sicherheitskritische IT-Komponenten ebenso wie die Netzwerkinfrastruktur darauf überprüft werden, ob sie Einfallstore zum Ausspähen enthalten. So steht es den Angaben zufolge in dem Abschlusstext der Arbeitsgruppe "Digitale Agenda", der in dieser Woche in die Koalitionsverhandlungen eingebracht wird. Bislang gibt es bereits das Nationale Cyber-Abwehrzentrum deutscher Sicherheitsbehörden, das vor Angriffen auf IT-Infrastrukturen schützen soll.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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