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NRW-Gesundheitsministerium wirft Heimbetreiber "Carpe Diem" überhöhte Heimentgelte vor

Archivmeldung vom 12.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium wirft dem Pflegeheim-Betreiber "Carpe Diem" vor, er stelle einem großen Teil der Bewohner überhöhte Heimentgelte in Rechnung. Das Ministerium fordert die Interessenvertretungen der Pflegeheim-Bewohner auf, Widerstand dagegen zu organisieren.

In dem Schreiben des Ministeriums, aus dem die Düsseldorfer "Rheinische Post" zitiert, ist von Hinweisen "auf eine finanzielle Übervorteilung der Bewohnerschaft und eine Irreführung als Verbraucher" die Rede. Die Behörde hat den Bewohnerbeiräten eine Liste mit empfohlenen Rechtsberatungen ausgehändigt. Es würden "jeden Monat zu hohe, da nicht genehmigte Kosten berechnet", heißt es in dem Schreiben.

Das Gesundheitsministerium stellt fest: "Eine Überprüfung der Pflegeeinrichtung Senioren-Park Carpe Diem hat ergeben, dass den Bewohnern, die ihre Heimentgelte selbst entrichten, im Vergleich zu den Bewohnern, die Hilfeleistungen durch das Sozialamt bekommen, zu hohe Kosten in Rechnung gestellt werden." Laut Landesgesetz dürften aber "allen Bewohnern für die gleichen Leistungen nur die gleichen Kosten in Rechnung gestellt werden", so das Ministerium.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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