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Finanzministerium sieht "robusten privaten Konsum"

Archivmeldung vom 21.11.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.11.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Ein Rentner der unter Harz IV Niveau lebt und auf die Angebote der Armen-Tafel angewiesen ist (Symbolbild)
Ein Rentner der unter Harz IV Niveau lebt und auf die Angebote der Armen-Tafel angewiesen ist (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Trotz ansonsten teils verhaltender Wirtschaftsaussichten geht das Bundesfinanzministerium von einem "robusten privaten Konsum" aus. Darauf deute hin, dass die Einnahmen aus der Umsatzsteuer im Zeitraum Januar bis Oktober 2019 um 3,5 Prozent gewachsen seien, heißt es im Monatsbericht für November, den das Ministerium am Donnerstag veröffentlicht.

Die Steuereinnahmen insgesamt (ohne Gemeindesteuern) lagen demnach im Oktober 2019 um 2,3 Prozent über dem Vorjahresmonat. Wesentliche Ursache hierfür seien höhere Einnahmen aus den Gemeinschaftsteuern gewesen, so das Finanzministerium. Die Einnahmen aus Bundessteuern lagen um 2,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Hier verzerrte allerdings die Verschiebung von Tabaksteueraufkommen aus dem Vormonat in den aktuellen Berichtsmonat den Vorjahresvergleich, so das Finanzministerium.

Die Einnahmen des Bundeshaushalts beliefen sich im Zeitraum Januar bis Oktober 2019 auf rund 280,1 Milliarden Euro. Damit wurde das entsprechende Vorjahresergebnis um 1,5 Prozent (rund +4,1 Milliarden Euro) überschritten. Die Ausgaben des Bundeshaushalts beliefen sich in den Monaten Januar bis Oktober 2019 insgesamt auf rund 284 Milliarden Euro und lagen damit um 3,2 Prozent (rund +8,8 Milliarden Euro) über dem entsprechenden Vorjahresniveau. Damit wies der Bundeshaushalt im Zeitraum Januar bis Oktober 2019 ein Finanzierungsdefizit von 3,8 Milliarden Euro auf, heißt es im Monatsbericht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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