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NRW-Innenminister: Kein konkreter Anschlagsverdacht vor Razzia

Archivmeldung vom 18.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Herbert Reul (2019)
Herbert Reul (2019)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach der Anti-Terror-Razzia der Polizei im Raum Düren sowie in Köln, bei der insgesamt sechs Personen in Gewahrsam genommen wurden, gibt es nach Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministers Herbert Reul (CDU) bisher keinen Anfangsverdacht für eine Straftat.

Die Polizei habe im Vorfeld der Durchsuchungen "keine Hinweise auf einen konkreten Anschlagsort, keine Hinweise auf eine konkrete Anschlagszeit und keine Hinweise auf eine konkrete Anschlagsart" gehabt, sagte Reul am Donnerstagnachmittag in Bochum. Es habe jedoch Hinweise gegeben, dass die sechs in Gewahrsam genommenen Personen "möglicherweise einen Terroranschlag planen könnten", so der nordrhein-westfälische Innenminister weiter. Die Kölner Polizei hatte am Donnerstagmorgen sieben Wohnungen und Arbeitsstätten durchsucht. Bei den Durchsuchungen seien Datenträger, 20 Mobiltelefone, mehrere Baseballschläger und Messer sichergestellt worden, so der CDU-Politiker. Ein 30-jähriger deutsch-libanesischer Konvertit und ein 21-jähriger deutscher Konvertit seien als islamistische Gefährder eingestuft, sagte Reul.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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