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CDU-Gesundheitspolitiker Henke regt "Corona-Index" an

Archivmeldung vom 26.11.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.11.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Rudolf Henke (2019)
Rudolf Henke (2019)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Aachener CDU-Bundestagsabgeordnete und langjährige Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Rudolf Henke, hat Vorschläge für einen neuen Mechanismus im Kampf gegen das Coronavirus vorgelegt.

In einem Ideen-Papier für die Arbeitsgruppe Gesundheit der Unionsfraktion, das der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vorliegt, schlägt der Mediziner vor, dass zum Start der Covid-19-Impfungen der Fokus nicht mehr allein auf den Neuinfektionen liegen solle.

Henke fordert die Erarbeitung eines neuen Kriterien-Katalogs inklusive konkreter Auslösungsmechanismen, also einen "Corona-Index", an dessen Erarbeitung das Robert Koch-Institut, die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina mitwirken sollen. Der Index soll sich aus festen Werten wie etwa der Anzahl der in Heimen lebenden Pflegebedürftigen und der Bevölkerungsdichte sowie aus variablen Parametern pro Landkreis oder kreisfreier Stadt speisen. Zur zweiten Gruppe zählt Henke beispielsweise den Anteil der vulnerablen und beruflich besonders exponierten Bevölkerungsgruppen, die bereits erfolgreich gegen das Coronavirus geimpft wurden.

Weitere Kriterien könnten die Inzidenz positiver Testergebnisse im Zeitverlauf, der prozentuale Anteil positiver Testergebnisse an den durchgeführten Tests, die Auslastung des öffentlichen Gesundheitsdienstes, die Auslastung der Intensivstationen und der Reproduktionswert sein. "Eventuell sind dabei auch bisher weniger beachtete, nicht primär infektionsepidemiologische Kriterien einzubeziehen, zum Beispiel der Anteil der Schulklassen in Absonderung", schreibt Henke. In einem zweiten Schritt sollen dann fünf Stufen etabliert werden und diesen dann konkrete Lockerungs- oder Verschärfungsschritte zugeordnet werden. "Zum neuen Jahr brauchen wir eine dauerhafte, für die Bevölkerung verlässliche Strategie, die Einheitlichkeit und Regionalität bei den Maßnahmen verknüpft", sagte Henke der "Rheinischen Post".

Quelle: Rheinische Post (ots)

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