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Laschet ruft AfD zum Ausschluss von Antisemiten und Rassisten auf

Archivmeldung vom 11.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Juden in der AfD: Sie sollen jetzt Antisemitisch, also gegen sich selbst sein? (Symbolbild)
Juden in der AfD: Sie sollen jetzt Antisemitisch, also gegen sich selbst sein? (Symbolbild)

Bild: AfD Deutschland

Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle (Saale) hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die AfD zum Parteiausschluss von Antisemiten und Rassisten aufgefordert.

"Antisemitismus und Rechtsradikalismus beginnen nicht erst mit der mörderischen Tat, sondern schon beim menschenverachtenden Denken und einer verhetzenden Sprache im Netz oder auf Marktplätzen. Die AfD muss jetzt unverzüglich jegliches Relativieren der NS-Zeit sowie des Holocausts einstellen und alle aus der Partei ausschließen, die Stimmung machen gegen Juden oder Muslime", sagte Laschet den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). Antisemiten und Rassisten hätten in Parlamenten, Parteien und der Gesellschaft nichts verloren. Zugleich forderte der der CDU-Politiker eine bessere Präventionsarbeit der Länder: "Ich würde mir wünschen, wenn es in allen Bundesländern einen Antisemitismus-Beauftragten geben würde, um unsere besondere Verantwortung gegenüber den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Leben wachzuhalten", sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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