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CDU-Politiker Bernstiel: Halle ist keine "rechtsextreme Hochburg"

Archivmeldung vom 17.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Christoph Bernstiel (2019)
Christoph Bernstiel (2019)

Foto: Christophbernstiel
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach dem Terroranschlag von Halle (Saale) hat der hallesche CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Bernstiel seine Heimatstadt verteidigt. "Halle ist keine rechtsextreme Hochburg. Halle ist tolerant, weltoffen, lebendig, tapfer und mitfühlend", sagte Bernstiel am Donnerstag im Bundestag.

Trotzdem kämpfe auch Halle mit dem "Krebsgeschwür unserer Gesellschaft". Rechtsextremismus und Hass seien aber keine typischen Phänomene des Ostens, so Bernstiel. "Die traurige Wahrheit ist: Dass das, was in Halle geschehen ist, hätte überall in Deutschland geschehen können", fügte der CDU-Politiker hinzu. Der Bundestag hatte die Debatte über die "Bekämpfung des Antisemitismus" nach dem dem Angriff auf die Synagoge in Halle angesetzt. Bei dem Anschlag am 9. Oktober hatte der bis dahin nicht polizeibekannte Stephan B. die Synagoge angegriffen, war aber an der Eingangstür gescheitert. Kurz darauf erschoss er zwei willkürlich ausgewählte Passanten. Später wurde der Attentäter festgenommen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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