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Al-Wazir sieht Kommunikationsproblem der Grünen in der Steuerpolitik

Archivmeldung vom 11.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Tarek Al-Wazir (2013).
Tarek Al-Wazir (2013).

Foto: Martin Rulsch
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der hessische Grünen-Vorsitzende Tarek Al-Wazir hat ein "kommunikatives Problem" seiner Partei in der Steuerpolitik eingeräumt. Im Interview der "Frankfurter Rundschau" sagte er zu den Plänen für eine höhere Einkommensteuer für Spitzenverdiener und für die Einführung einer Vermögensteuer: "Meine Erfahrung der letzten Wochen ist, dass viele denken, sie seien betroffen, die gar nicht betroffen sind. Das ist sicher ein kommunikatives Problem. Wenn ein Drittel der Leute glaubt, dass sie zu den oberen sieben Prozent gehören, dann stimmt irgendetwas nicht."

Al-Wazir zeigte sich zuversichtlich, " dass es uns langsam gelingt klarzumachen: Wir machen das nicht, um Leute zu quälen".

Im Interview sagte er: "Wir wollen ehrliche Antworten auf die Frage geben, woher das Geld kommen soll, um die Schulden zurückzuzahlen, um Infrastruktur zu finanzieren und zukünftige Aufgaben anzugehen, etwa bessere Bildungspolitik."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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