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Roth protestiert gegen weiteren Abschiebeflug nach Afghanistan

Archivmeldung vom 18.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Claudia Roth (2015), Archivbild
Claudia Roth (2015), Archivbild

Bild: Eigenes Werk /OTT

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) hat die jüngste Charterabschiebung nach Afghanistan kritisiert, die vom Flughafen Frankfurt am Main erfolgen soll. "Auch der einundzwanzigste Abschiebeflug ändert nichts an den Tatsachen vor Ort", sagte Roth dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Roth weiter: "Afghanistan ist nicht sicher, für niemanden, nirgends. Die Sicherheitslage ist katastrophal." Roth erinnert daran, dass es in fast allen Landesteilen in jüngster Vergangenheit zu Kämpfen, Anschlägen oder Gewalttaten gekommen sei. Die Zentralregierung kontrolliere allenfalls noch die Hälfte des Staatsgebiets, ein weiteres Drittel sei umkämpft, die Taliban seien auf dem Vormarsch. "In Afghanistan wütet einer der tödlichsten Konflikte der Welt, mit mehr als 40.000 Opfern allein im letzten Jahr", sagte die Grünen-Politikerin dem RND. "Abschiebungen nach Afghanistan sind deshalb unter keinen Umständen zu verantworten und untergraben de facto inter nationales Völkerrecht."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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