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Gröhe forciert Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung

Archivmeldung vom 17.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Hermann Gröhe
Hermann Gröhe

Foto: Flickr: Hermann Gröhe
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat den Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung zu einem zentralen Ziel seiner Politik erklärt. "Niemand sollte sich den Tod wünschen, um anderen nicht zur Last zu fallen", sagte Gröhe im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus".

"Wir brauchen mehr ambulante und stationäre Hospizangebote und müssen die ambulante palliativmedizinische Versorgung flächendeckend ausbauen", fügte Gröhe hinzu. "Hier ist noch viel zu tun." Gröhe gilt als Gegner der Sterbehilfe, kommerzielle Organisationen will er verbieten. "Selbsttötungshilfe darf keine Behandlungsvariante sein", sagte der Minister zu "Focus".

Moderne Palliativmedizin könne Schmerzen wirksam lindern. "Immer wieder erzählen mir Hospizmitarbeiter, dass nach nur wenigen weitgehend schmerzfreien Tagen der Todeswunsch verschwunden ist."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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