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SPD will Manager-Boni zum Wahlkampfthema machen

Archivmeldung vom 13.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Die SPD will sich im Bundestagswahlkampf für eine Verschärfung der Boni-Regelungen für Top-Manager stark machen. Das geht laut "Handelsblatt" aus dem Zwischenbericht der sogenannten "Perspektiv-Arbeitsgruppe 1" für die Erarbeitung des Wahlprogramms hervor. Darin heiße es: "Wir werden die steuerliche Absetzbarkeit von Vorstands- und sonstigen Managergehältern, einschließlich Boni und von Abfindungen auf maximal 50 Prozent der Beträge begrenzen, die 500.000 Euro übersteigen. Dazu brauchen wir eine wirksame Langfristorientierung der Vergütungs- und Bonisysteme und ein festgeschriebenes Maximalverhältnis zwischen Grundgehalt und Boni."

Das Thema soll auch bei der anstehenden SPD-Klausurtagung am 29. Januar auf die Tagesordnung gesetzt werden. "Ich kommentiere keine Zwischenstände, die Arbeit am Steuer- und Finanzprogramm der SPD ist noch nicht abgeschlossen", sagte SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel dem "Handelsblatt".

Klar sei aber, dass überzogene Bonuszahlungen das Gerechtigkeitsgefühl vieler Menschen verletzten. "Gerade in Zeiten von Verlusten sind Bonuszahlungen für die Verantwortungsträger vollkommen unpassend. Deshalb finde ich es auch berechtigt, dass die Deutsche Bank Boni zurückfordert", sagte Schäfer-Gümbel, der gemeinsam mit Fraktionsvize Hubertus Heil die entsprechende Arbeitsgruppe für Wirtschaft, Bildung, Investitionen und Finanzen leitet.

Grünen-Parteichef Cem Özdemir forderte die Unternehmen auf, selbst engere Grenzen bei Bonuszahlungen zu setzen. Ansonsten müsse die Politik tätig werden, etwa bei der steuerlichen Absetzbarkeit, sagte Özdemir auf einer Veranstaltung des "Handelsblatt"s in Berlin.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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