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VW-Chef Müller wirbt für Einführung von noch mehr teurer Bürokratie für Bürger

Archivmeldung vom 11.12.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.12.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bürokratie...
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Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Volkswagen-Chef Matthias Müller hat sich für die Einführung von blauen Umweltplaketten in Städten ausgesprochen. "Ich plädiere für die Einführung einer blauen Umweltplakette – es muss nur richtig gemacht werden. Eine Plakette nur für Euro-6-Fahrzeuge wäre falsch. Denn es gibt Euro-5-Autos von Volkswagen, die sind sauberer als Euro-6-Modelle von Wettbewerbern", sagte Müller dem "Handelsblatt".

"Die Vergabe der blauen Plakette sollte also an einen bestimmten Stickoxid-Grenzwert gebunden werden. Nur wer darunter liegt, dürfte dann auch künftig in Städte fahren." Nach Einschätzung des VW-Chefs müssten Politik und Automobilhersteller "alles unternehmen, um großflächige Fahrverbote zu verhindern". Müller warnte: "Die Folgen solcher Fahrverbote wären gravierend für den Standort Deutschland." Mögliche Fahrverbote beträfen zudem die gesamte Autoindustrie. Es sei deshalb bedauerlich, "dass die ausländischen Hersteller nicht mitziehen – wir könnten viel mehr erreichen". Zur Verbesserung der Luftqualität kann sich der Volkswagen-Chef sogar die Einführung von generellen Tempolimits auf deutschen Autobahnen vorstellen. "Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung auch in Deutschland irgendwann kommt", sagte Müller.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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