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Erntehelfer dürfen nun doch einreisen

Archivmeldung vom 02.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Osteuropäische Erntehelfer bei der Ernte von Karotten, nahe Frankenthal.
Osteuropäische Erntehelfer bei der Ernte von Karotten, nahe Frankenthal.

Foto: HubiB
Lizenz: CC BY 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Erntehelfer dürfen nun doch unter bestimmten Bedingungen nach Deutschland einreisen. Das teilte das Bundesinnenministerium am Donnerstag mit. Für April und Mai werde ein Kontingent von jeweils 40.000 Saisonarbeitern erlaubt. Dabei soll es ausschließlich Gruppeneinreisen mit dem Flugzeug geben. Einzeleinreisen oder Busreisen seien nicht gestattet - "aus Infektionsschutzgründen", wie es hieß.

Auch für die Unterkünfte gibt es strenge Vorgaben: "Neuanreisende leben und arbeiten in den ersten 14 Tagen strikt getrennt von den sonstigen Beschäftigten und verlassen das Betriebsgelände nicht", so das Bundesinnenministerium. Es handele sich um eine "faktische Quarantäne bei gleichzeitiger Arbeitsmöglichkeit". Es sollen zudem Listen geführt werden, um die Kontingente jederzeit überprüfbar zu machen, und spätere Nachverfolgungen von Kontaktketten zu erleichtern.

Bis zum Einreisestopp am 25. März waren bereits rund 20.000 Saisonarbeiter nach Deutschland eingereist - zu wenig, wie die Bauern beklagen. Mitunter war deswegen schon über steigende Preise für Nahrungsmittel spekuliert worden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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