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Polizeigewerkschaft: Neue Organisation von Polizei und Nachrichtendiensten hat sich bewährt

Archivmeldung vom 07.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Rainer Wendt
Rainer Wendt

Foto: Hobbes1500
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, führt die erfolgreiche Zerschlagung der rechten Terrorgruppe "Oldschool Society" auf neue Organisationsstrukturen bei Nachrichtendiensten und Polizei zurück. "Nach dem NSU-Skandal gab es neue dienstliche Anweisungen und Schnittstellen, um den Informationsfluss zwischen den Nachrichtendiensten und der Polizei zu verbessern", sagte Wendt der "Rheinischen Post".

"Diese neue Kultur des Austauschs hat sich bewährt und jetzt den Erfolg gegen die Terrorgruppe ,Oldschool Society' ermöglicht." Laut Wendt ist ein solcher Austausch zwischen Nachrichtendiensten und Polizei vor dem NSU-Skandal politisch nicht gewünscht gewesen. "Das hat sich nach dem NSU-Skandal klar geändert. Jetzt heißt die Strategievorgabe für die Zusammenarbeit von Nachrichtendiensten und Polizei: Dezentral organisieren, aber die Informationen zentral steuern."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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