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Grünen-Fraktionschef: Bundesregierung muss Klimaschutz "vor KO-Schlag verteidigen"

Archivmeldung vom 11.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Klimawandel und Gewichtung von CO2 (Symbolbild)
Klimawandel und Gewichtung von CO2 (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat die Bundesregierung aufgefordert, bei der Weltklimakonferenz in Polen "endlich ihrer Verantwortung gerecht zu werden". In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" warf Hofreiter Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) vor, "wie eine angeschlagene Boxerin" nach Kattowitz zu fahren.

Es sei gerade jetzt "fatal, dass die Bundesregierung klimapolitisch nur noch taumelt", beklagte Hofreiter. Weltweit hakten sich Klimaleugner wie Donald Trump unter und versuchten mit allen Mitteln, die politische Bewältigung der Klimakrise zu torpedieren. Statt nun den Klimaschutz vor dem KO-Schlag zu verteidigen und sich dabei an die Spitze der EU zu stellen, stehe die deutsche Umweltministerin "ohne eine klare Strategie" da. Den rechtzeitigen Abschluss der Kohlekommission habe die Bundesregierung "vergeigt" und das eigene Klimaziel für 2020 damit aufgegeben, kritisierte der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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