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Laschet: Entscheidung über Maßnahmen "Ende der Osterferien"

Archivmeldung vom 25.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Armin Laschet (2019)
Armin Laschet (2019)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nennt das Ende der Osterferien in seinem Bundesland (18. April) als Richtpunkt für die Corona-Maßnahmen. "Wir haben alle Maßnahmen befristet bis zum 19. April", sagte Laschet der "Bild".

Wenn die Infektionszahlen abnähmen, sei "Ende der Osterferien der Entscheidungspunkt". Allerdings könne man nicht spekulieren, "weil die Maßnahmen erst einmal wirken müssen". Zudem könne man "eine naturwissenschaftliche Frage nicht politisch entscheiden", so der CDU-Politiker weiter.

Er warnte auch vor Gefahren für die Wirtschaft. Wenn etwa die Automobilproduktion stillstehe, dann werde das "ein Land nicht lange aushalten", so der nordrhein-westfälische Ministerpräsident. Zudem rechtfertigte er die hohen Bußgelder in seinem Bundesland wegen Verstößen gegen die Anti-Corona-Maßnahmen - etwa 200 Euro Strafe für einen Besuch im Altenheim. "Jeder weiß, dass Altenheimbesuche jetzt unterbleiben sollten", sagte Laschet der "Bild". Also gehöre dies "mit zu den Maßnahmen, die sanktioniert werden".

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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