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FDP zweifelt an Vorziehen des Kohleausstiegs

Archivmeldung vom 12.09.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.09.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: bildaspekt.de / pixelio.de
Bild: bildaspekt.de / pixelio.de

Die FDP zweifelt daran, dass sich der Kohleausstieg angesichts der Energiekrise von 2038 auf 2030 vorziehen lässt. "Der Kohle-Gipfel mit dem Bundeskanzler hat gezeigt, wie schwierig es werden könnte, gerade in der aktuellen Situation das Wollen vor das Können zu setzen", sagte FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Sarai  weiter: "Die klimapolitischen Ziele sind außerordentlich wichtig. Diese sind aber nur zu erreichen, wenn wir den drohenden Energieengpass bezwingen." Die Koalition müsse hier einen gemeinsamen Weg finden, der keinen Energiefaktor unberücksichtigt lasse. Zuvor hatte Grünen-Chefin Ricarda Lang auf das Ausstiegsdatum 2030 gepocht.

"Es ist notwendig, dass wir 2030 aus der Kohle aussteigen - allein schon, um unsere Klimaziele zu erreichen", sagte Lang den Funke-Zeitungen. "Das wollen wir auf unserem Parteitag bekräftigen." Eine sichere Energieversorgung und der Kampf gegen die Klimakrise seien zwei Seiten derselben Medaille, so Lang. "Wer beides gegeneinander ausspielt, setzt wissentlich unsere Handlungsfähigkeit und die Freiheit künftiger Generationen aufs Spiel. Niemand kann es sich erlauben, so zu tun, als könnte das Klima jetzt mal warten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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