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Lauterbach (SPD) fordert zeitlich begrenzten "Teil-Shutdown" - "Restaurants schließen, Schulen offen lassen"

Archivmeldung vom 26.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Karl Lauterbach  (2020)
Karl Lauterbach (2020)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Angesichts der stark steigenden Zahlen der Covid-19-Infektionen fordert SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach einen bundesweiten Teil-Shutdown "für eine begrenzte Zeit". "Wir brauchen einen Wellenbruch wie ihn auch Virologe Christian Drosten in die Diskussion gebracht hat, in ganz Deutschland und zwar so schnell wie möglich", sagte Lauterbach dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

"Sonst laufen wir auf einen unkontrollierbaren Lockdown zu", dann stünde Deutschland "in drei Wochen so da wie Frankreich oder Spanien", warnte Lauterbach. Er plädiert dafür, den Betrieb in Bars, Restaurant und das kulturelle Leben "für begrenzte Zeit auszusetzen". Schulen, Betriebe und "andere essenzielle Geschäfte" sollten indes geöffnet bleiben.

Die Infektionen breiteten sich flächendeckend im ganzen Land aus. "Es ist eine Illusion zu glauben, dass die Pandemie nur von den großen Städten ausgeht. Sie verbreitet sich überall", sagte der Gesundheitsexperte weiter, "es reicht nicht mehr aus, auf vereinzelte Superspreader-Ereignisse zu schauen". Den Hauptgrund für die steigenden Infektionszahlen sieht Lauterbach in der Sorglosigkeit der Menschen im privaten Bereich. Die Aufforderung, konsequent einen Mund-Nase-Schutz zu tragen, Mindestabstände einzuhalten oder private Kontakte stark einzuschränken, "all diese Appelle haben nicht geholfen". Der Virologe wohnt in Köln im zentral gelegenen Belgischen Viertel. Dort sehe er, sobald er das Haus verlasse, "dass die Maßnahmen nicht wirken". In Köln ist der Inzidenzwert auf mehr als 180 Infizierte pro 100.000 Menschen in den vergangenen sieben Tagen gestiegen.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)


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