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Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht: immer mehr Cannabis-Abhängige in der Suchtberatung

Archivmeldung vom 26.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Marlene Mortler Bild: csu-simmelsdorf.de
Marlene Mortler Bild: csu-simmelsdorf.de

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, die CSU-Politikern Marlene Mortler, warnt vor einer Verharmlosung von Cannabis. Das Kleinreden der Gefahren dieser Droge sei mit Blick auf junge Leute verantwortungslos. Sie verweist auf den Jahresbericht der deutschen Beobachtungstelle für Drogen und Drogensucht, der dem Radioprogramm NDR Info vorliegt. Demnach gehen immer mehr Menschen wegen Problemen mit Cannabis in eine Suchtberatungsstelle.

Die Zahl derer, die wegen ihres Cannabis-Konsums zum ersten Mal bei einer ambulanten Beratung vorstellig sind, ist 2013 auf knapp 60 Prozent aller Ratsuchenden gestiegen. Im Vorjahr waren es noch 56 Prozent. An zweiter Stelle der Drogengruppen stehen mit deutlichem Abstand die Stimulanzien mit 19 Prozent vor den Opiaten wie Heroin mit 13 und Kokain mit sechs Prozent. Auch bei den stationären Therapien liegt der Anteil der Cannabis-Klienten mit 28 Prozent erstmals vor den von Opiaten Abhängigen auf Platz eins.

Eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zeigt zudem, dass sich der Trend beim Cannabis-Konsum bei den unter 25-Jährigen wieder umgekehrt hat. Nach einem Rückgang in den vergangenen Jahren ist die Zahl der jungen Konsumenten zuletzt wieder gestiegen.

Ein großes Problem sind auch weiterhin die so genannten Legal Highs, chemische Substanzen, die als Kräutermischungen oder Badesalze vorwiegend im Internet angeboten werden. Diese Neuen Psychoaktiven Substanzen (NPS) tauchen in stetig wechselnden chemischen Zusammensetzungen auf dem Markt auf, was ein Verbot schwierig macht. Dagegen ist Crystal Meth noch immer ein regionales Problem. Vor allem in den Grenzregionen zu Tschechien bestehe aber ein erheblicher Handlungsbedarf, heißt es in dem Bericht, der Donnerstagmittag (27. November) veröffentlicht werden soll.

Quelle: NDR Norddeutscher Rundfunk (ots)

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