CSU wirft Grünen queerfeindliche Migrationspolitik vor
Archivmeldung vom 07.07.2025
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Freigeschaltet durch Sanjo BabićCSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hat den Grünen eine queerfeindliche Migrationspolitik vorgeworfen und damit Kritik der Grünen-Fraktionsspitze an der Union zurückgewiesen. "Wenn die Grünen dem Bundeskanzler und der Bundestagspräsidentin Respektlosigkeit und Queerfeindlichkeit vorwerfen, dann sprechen sie vielleicht für ihr aktivistisches Vorfeld, nicht aber für die große Mehrheit an homosexuellen und queeren Menschen in Deutschland", sagte Hoffmann der "Welt".
"Es ist doch vor allem diese Community, die immer wieder unter
Anfeindungen gerade auch durch Menschen zu leiden hat, die in den
letzten Jahren aus den Hauptherkunftsländern der illegalen Migration zu
uns gekommen sind", so Hoffmann. "Es ist an der Zeit, dass sich die
Grünen endlich ihrer eigenen Verantwortung in Sachen grüne
Migrationspolitik und Queerfeindlichkeit stellen."
Die
Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, Katharina Dröge, hatte
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zuvor aufgefordert, am "Christopher
Street Day" (CSD) in Köln teilzunehmen. "Dass Friedrich Merz das Hissen
der Regenbogenfahne auf dem Bundestag mit einem Zirkus verglichen hat,
war absolut respektlos gegenüber dem Kampf von queeren Menschen für ihre
Rechte", so Dröge.
Quelle: dts Nachrichtenagentur