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Verkehrsminister fürchtet Personalengpässe in Hauptreisezeit

Archivmeldung vom 06.06.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.06.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Dies war vor kurzem noch ein typisch überfüllter Bahnhof in Deutschland (Symbolbild)
Dies war vor kurzem noch ein typisch überfüllter Bahnhof in Deutschland (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) warnt vor Personalengpässen in der Reise- und Verkehrsbranche in den Sommerferien. Wissing sagte "Bild am Sonntag": "Hier treffen zwei Punkte aufeinander - zum einen Menschen, die nach all den Entbehrungen und Einschränkungen während der Corona-Pandemie einen großen Nachholbedarf verspüren, unterwegs zu sein und zu reisen. Demgegenüber steht vor allem die Reise- und Verkehrsbranche, die während Corona quasi lahmgelegt war und Mitarbeiter verloren hat."

Vor allem im Luftverkehr habe man diese Lücke noch nicht schließen können. "Dies wird für beide Seiten eine Herausforderung werden", so Wissing. Der Minister forderte eine "Jobinitiative zur Gewinnung von Fachkräften" und eine dringende Modernisierung der Infrastruktur. Für Millionen Reisende könnte dieser Vorstoß zu spät kommen. "Wegen der strengen Sicherheitsauflagen für die Stellenbesetzung an Flughäfen, der sogenannten Zuverlässigkeitsüberprüfung, können Mitarbeiter gar nicht von heute auf morgen eingestellt werden", sagte Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, zu "Bild am Sonntag".

"In den Sicherheitskontrollen, beim Check-in sowie in der Flugzeugabfertigung sind rund 20 Prozent der Stellen unbesetzt." TUI-Deutschland-Chef Stefan Baumert prognostiziert unterdessen steigende Preise für kurzfristige Urlaubsbuchungen. "Es gibt noch einige Pauschalreisen in den Systemen, deren Preise bereits im letzten Jahr ausverhandelt wurden. Wenn diese Kontingente bald ausgeschöpft sind, dann wird zu tagesaktuellen Kursen abgerechnet und da können sich gestiegene Treibstoff- und Lebensmittelpreise durchaus deutlich bemerkbar machen." Last minute werde bis zu 10 Prozent teurer als vor der Pandemie, so Baumert.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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