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Friedrich lehnt Klarnamenpflicht im Internet ab

Archivmeldung vom 22.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hans-Peter Friedrich Bild: CSU-Landesgruppe
Hans-Peter Friedrich Bild: CSU-Landesgruppe

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) lehnt eine Klarnamenpflicht im Internet ab. Er sieht zudem kein Problem darin, dass die Plagiatsvorwürfe gegen Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) zunächst von einem anonymen Plagiatsjäger veröffentlicht wurden.

"Den anonymen Brief an die Polizei gab es schon immer", sagte Friedrich der "Welt" (Dienstagausgabe). "Es ist deshalb egal, ob jemand solche Hinweise per E-Mail oder Facebook ohne Nennung des eigenen Namens postet." Man müsse keine neuen Gesetze fürs Internet erfinden.

Zuletzt hatte sich die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin im "Spiegel" gegen anonyme Plagiatsjäger gewehrt. "Es stört mich, dass im Schutz der Anonymität Beschuldigungen erhoben und Urteile gefällt werden", sagte Koch-Mehrin. Die Universität Heidelberg entzog Koch-Mehrin im vergangenen Jahr den Doktortitel; die Politikerin klagt dagegen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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