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Regionalregierung der Azoren erklärt 150.000 Seekilometer zu neuen Schutzgebieten

Archivmeldung vom 01.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Vulkansee auf den Azoren als Lithium-Quelle. Bild: Wolfgang Resmer, pixelio.de
Vulkansee auf den Azoren als Lithium-Quelle. Bild: Wolfgang Resmer, pixelio.de

Die Regionalregierung der Azoren hat 15 % der ausschließlichen Wirtschaftszone der Azoren zu neuen geschützten Meeresgebieten erklärt. Diese Entscheidung geht auf eine neue internationale Allianz zwischen der Regionalregierung der Azoren, der Oceano Azul Foundation und dem Waitt Institute mit dem Ziel zurück, im Rahmen des Programms Blue Azores den Schutz der Meere, die nachhaltige Nutzung der Azoren und die Aufwertung des einzigartigen Naturerbes der Region zu fördern.

Vasco Cordeiro, Präsident der Regionalregierung der Azoren, sieht in dieser Partnerschaft eine Aufgabe für viele Generationen: "Diese Arbeit wird nicht nach dem Zeitplan in dieser Erklärung abgeschlossen sein. Wir sollten dies nicht als ein Ziel, sondern einen Schritt der übergeordneten Aufgabe sehen, die Azoren für zukünftige Generationen zu erhalten."

Ted Waitt, Gründer und Vorsitzender der Waitt Foundation, sagte: "Die Vision und Führerschaft der Regionalregierung der Azoren sind der Grund, weshalb wir hier sind. Mit dieser Strategie des maritimen Wohlstands können sich die Azoren beim Schutz der Meere und Ausbau der maritimen Wirtschaft weltweit an die Spitze setzen. Unsere Partnerschaft mit den Azoren hat das Ziel, den langfristigen Wohlstand der Bevölkerung zu verbessern und gleichzeitig die einzigartigen Meeresressourcen zu schützen, dies es nur auf den Azoren gibt."

José Soares dos Santos, Präsident der Oceano Azul Foundation, kommentierte: "Die Azoren können international ein Zeichen setzen, wie sich natürliches Kapital schützen, entwickeln und wertschätzen lässt. Dies geht nur mit maßgeblicher Beteiligung der wichtigsten Interessenvertreter: der Gemeinschaft der Azoren. International wird der Ruf nach gemeinsamen Maßnahmen und konzertierten Bemühungen immer lauter."

Beim Programm Blue Azores geht es in erster Linie um den Schutz und die nachhaltige Nutzung von Ressourcen mit Einbeziehung von Bildungswesen, Wirtschaft und Fischereibewirtschaftung. Blue Azores basiert auf den folgenden Maßnahmenpunkten:

- 15 % der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Azoren werden zu neuen geschützten Meeresgebieten erklärt; - für neue Meeresreservate und alle existierenden geschützten Meeresgebiete werden Bewirtschaftungspläne erarbeitet und umgesetzt; - ein maritimer Raumordnungsplan wird entwickelt und gesetzlich verankert; - Studien und Ansätze für die nachhaltige Fischereibewirtschaftung werden entwickelt; - potenzielle neue Schutzzonen werden identifiziert; - ein maritimes Aufklärungsprogramm für Schulen und das Gemeinwesen wird entwickelt.

Mit dem Programm Blue Azores sollen zudem die Azoren und Portugal dabei unterstützt werden, die internationalen Ziele im Rahmen der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, des Übereinkommens über die biologische Vielfalt und der Ziele der Weltnaturschutzunion zu erreichen.

Informationen zur Oceano Azul Foundation

Die Oceano Azul Foundation wurde 2017 mit der Motivation ins Leben gerufen, durch mehr Aufklärung und Ressourcen und besseren Schutz die Weltmeere gesünder und produktiver zu machen. Die Stiftung ist ein Sprachrohr für die nachhaltige Nutzung der Meere.

Die Oceano Azul Foundation ist in Portugal beheimatet und will aus dem Land einen internationalen Verfechter für den Schutz der Meere machen. Zu diesem Zweck wird eine maritime Wirtschaft entwickelt und eine meeresaffine Generation herangezogen und gleichzeitig innovative wissenschaftliche Forschung gefördert. Unter dem Motto "Aus der Sicht des Meeres" engagiert sich die Oceano Azul Foundation für eine nachhaltige Zukunft für Mensch und Meer.

Informationen zu Waitt Foundation und Institute

Die Waitt Foundation wurde 1993 von Ted Waitt ins Leben gerufen, Mitgründer von Gateway, Inc. Sie konzentriert sich auf die Kooperation des privaten und öffentlichen Sektors und unterstützt globale Meeresinitiativen mit dem Ziel maritimer Nachhaltigkeit, Resilienz und Entwicklung. Dazu kollaboriert sie mit Regierungen, Philanthropen, NGOs, Akademikern und der Wirtschaft. Der operative Arm der Stiftung, das Waitt Institute, arbeitet mit engagierten Regierungen an der Entwicklung und Umsetzung weit reichender, wissenschaftlich begründeter Meeresbewirtschaftungspläne, die sowohl der Wirtschaft als auch der Umwelt nutzen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.waittfoundation.org (@WaittFdn) und http://www.waittinstitute.org (@Waittinstitute).

Quelle: Waitt Foundation and Institute (ots)

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