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Der große Betrug mit Windkraft in Amerika

Archivmeldung vom 16.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Windkraftanlage aus der Vogelperspektive
Windkraftanlage aus der Vogelperspektive

Foto: Philip May
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Juli hat der Board of Health der Stadt Fairhaven im US-Bundesstaat Massachusetts in einer Abstimmung beschlossen, die beiden Windturbinen der Stadt nachts zwischen 19 Uhr und 7 Uhr abzuschalten, nachdem Dutzende Anwohner mehr als 400 Klagen eingereicht hatten. Tests haben gezeigt, dass die Turbinen über die staatlich festgelegten Grenzen und die spezifisch in der Betriebsgenehmigung festgelegte Weise hinaus Lärm erzeugen. Dies berichtet das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE)auf seiner Webseite.

Weiter heißt es in dem Beitrag: "Im Juli hat Environmental & Climate News des Heartland Institute berichtet, dass die Firma Nordex USA sein Werk in Jonesboro geschlossen hat. Und dies, obwohl dieser Hersteller von Windturbinen Millionen Dollar Subvention eingestrichen und versprochen hat, 750 Arbeitsplätze zu schaffen. Im Jahre 2008 hat Gouverneur Mike Beebe (Demokraten) der Firma Nordex 8 Millionen Dollar zukommen lassen. Das Geld stammte aus dem Quick-Action Closing Fund. Die Development Finance Authority in Arkansas hat der Firma weitere 11 Millionen Dollar gezahlt. Die Entscheidung wurde dem Unternehmen zufolge aufgrund der Ungewissheit getroffen, weitere Subventionen der [US-]Bundesregierung zu erhalten. Zu jener Zeit waren dort nur fünfzig Leute beschäftigt.

Anfang Oktober hat das Oversight and Government Reform Subcommittee on Energy Policy, Healthcare, and Entitlements eine Anhörung zum Wind Production Tax Credit (PTC) durchgeführt. Die American Wind Energy Association (AWEA) war dort, um nachdrücklich für eine Ausweitung der Subventionen zu werben. Laut Auskunft von Lobbyisten hat die AWEA im Jahr 2012 über 2,4 Millionen Dollar ausgegeben, um die auslaufenden Subventionen zu retten. Erreicht hatte man eine Verlängerung um ein Jahr, und zwar als Teil des Deals, die „fiskalische Klippe“ zu umschiffen.

Zur Argumentation, dass Windenergie ein wichtiger Bestandteil des Energiemix’ ist neben Kohle, Erdgas, Kern- und Wasserkraft: Tatsache ist, dass im Jahre 2012 die Kohle 37%, Erdgas 30% und Kernkraft 19% zur Gesamterzeugung beigetragen haben. Windkraft machte lediglich 1,4% des US-Energieverbrauchs aus und trug lediglich zu 3,5% zur Stromerzeugung der Nation bei.

Seit der PTC vor zwei Jahrzehnten aus der Taufe gehoben worden war, hat er den Steuerzahler 20 Milliarden Dollar gekostet.

Eines der Hauptargumente für Windenergie lautet, dass sie „erneuerbar“ ist und nicht zu den so genannten „Treibhausgas-Emissionen“ beiträgt, die Ursache einer „globalen Erwärmung“ sein sollen. Allerdings ist der jüngste Erwärmungszyklus vor etwa 15 Jahren zu Ende gegangen. Nicht ein einziger Schüler an den Schulen unserer Nation hat jemals „globale Erwärmung“ selbst erlebt.

Die Windenergie ist „grün”, sagen ihre Unterstützer, aber was ist daran grün, wenn man schätzungsweise 573.000 Vögel jedes Jahr tötet, einschließlich von 83.000 Greifvögeln. Die Zahlen stammen aus einer Studie, die im März im Wildlife Society Bulletin veröffentlicht worden war. Auch zahlreiche Fledermäuse werden getötet, eine Spezies, die riesige Mengen Insekten vernichtet, die unsere Ernten beeinträchtigen und Krankheiten verbreiten.

Das Shiloh IV Windprojekt in Solano County, Kalifornien, ersucht um das Recht, während eines Zeitraumes von fünf Jahren jeweils bis zu fünf Weißkopf-Seeadler pro Jahr töten zu dürfen, obwohl diese unter das Bald and Golden Eagle Protection Act fallen.

Die Windenergie wird also dadurch gerechtfertigt, dass sie Treibhausgase reduzieren soll, die nicht zu einer globalen Erwärmung führen, die nicht existiert. Sie empfängt Millionen von Subventionen und möchte geschützte Spezies töten, was eine Umweltzielsetzung ist. Das ist Scheinheiligkeit in galaktischem Ausmaß!

Dr. Robert Michaels, ein leitendes Mitglied des Institute for Energy Research, hat vor einem Komitee des Kongresses ausgesagt, dass eine Subvention, die eigentlich inzwischen ausgelaufen sein sollte, stattdessen fünfmal erneuert worden ist. Die Windindustrie ist in keiner Weise wettbewerbsfähig, wenn es um die Energieerzeugung aus traditionellen Quellen geht; und sie ist inzwischen lange genug existent, um genau das zu beweisen. In einer Marktwirtschaft erlaubt man es solchen Unternehmen, pleite zu gehen.

Die Windindustrie muss jedoch gar nicht im Wettbewerb bestehen, weil die Betriebe in etwa 30 US-Staaten gesetzlich gezwungen werden, Windenergie in ihre „renewable portfolio standards“ mit festgesetzten Quoten aufzunehmen. Es wird erwartet, dass diese gesetzliche Vorgabe zur Installation von über 100.000 Megawatt Erneuerbare während der nächsten 20 Jahre führen wird, und der Anteil der Windenergie dürfte laut Dr. Michaels davon den Löwenanteil ausmachen.

Zusätzlich zu der Idiotie der Windenergie kommt noch die Notwendigkeit, Backup-Potential aus traditioneller Kohle, Erdgas und Kernkraft bereitzuhalten, weil der Wind nicht immer weht und dessen Beständigkeit nicht vorhersagbar ist. Der Verbraucher zahlt nicht nur den Strom, den diese Einrichtungen erzeugen, damit sie immer Strom zur Verfügung haben, sondern er zahlt auch noch in Gestalt der Subventionen, die die Windindustrie weiter erhält.

Es gibt keinen Bedarf für Vorschriften hinsichtlich erneuerbarer Energie! Sowohl Wind als auch Solar sind unzuverlässige Energiequellen und erzeugen so wenig Strom, dass ihnen jede Existenzberechtigung fehlt.

Die Windindustrie existiert, weil sie jährlich Millionen ausgibt, um den Gesetzgeber davon zu überzeugen, dass sie nicht nur subventioniert werden sollte, sondern auch dafür, dass viele US-Staaten deren Erzeugung per Gesetz verlangen. Man entferne die Einmischung der Regierung, dann hätte sie keine wirkliche Existenzgrundlage. Es ist ein Betrug!

Quelle: Alan Caruba, 2013 / EIKE (Übersetzt von Chris Frey EIKE)

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