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Yellowstone: Magma-Anomalie entdeckt

Archivmeldung vom 22.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Yellowstone
Yellowstone

Foto: Flicka
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Frage, woher das Magma stammt, welches den Supervulkan Yellowstone im Nordwesten der USA speist, hat eine heftige Polemik unter Wissenschaftlern ausgelöst. Forscher von der University of Texas haben das Bestehen einer Anomalie im Erdmantel unter dem Vulkan nachgewiesen, geht aus einem Artikel im Fachmagazin „Nature Geoscience“ hervor.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" meldet weiter: "Der Krater des Supervulkans, der bis heute aktiv ist, ist 72 Kilometer lang und 55 Kilometer breit.

Die Autoren der Studie, Peter Nelson und Stephen Grand, haben Daten von mehr als 500 seismischen Messstationen ausgewertet, die sich über die USA erstrecken. Dadurch konnten sie erstmals ein sehr genaues Bild des Erdmantels unter dem Yellowstone bis an die Grenze zum Erdkern gewinnen.

Unter dem Vulkan entdeckten die Forscher eine 350 Kilometer mächtige Anomalie von zylindrischer Form, die sich erstmals bis zur 2600 Kilometer tief gelegenen Grenze zum Erdkern verfolgen ließ. Den Wissenschaftlern zufolge spricht dies für einen Mantel-Plume: einen Aufstrom heißen Gesteinsmaterials aus dem tieferen Erdmantel.

„Wir schließen daraus, dass die ultimative Hitzequelle des Yellowstone-Vulkangebiets ein Mantel-Plume ist, der seinen Ursprung an der Kern-Mantel-Grenze hat“, so die Forscher."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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