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Dänische Forscher stoßen auf neue nördlichste Insel der Welt

Archivmeldung vom 30.08.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.08.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Eisberge im Südwesten Grönlands.
Quelle: Foto: Thomas Juul-Pedersen, GINR (idw)
Eisberge im Südwesten Grönlands. Quelle: Foto: Thomas Juul-Pedersen, GINR (idw)

Forscher von der Universität Kopenhagen haben nach eigenen Angaben eine neue Insel entdeckt, die dem Nordpol am nächsten gelegen ist. Mit der Zufallsentdeckung wird Dänemark flächenmäßig etwas größer, aber womöglich nur vorübergehend: Laut Forschern könnte die neuentdeckte Insel bald wieder verschwinden, schreibt das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: "Ein Forscherteam sei während einer Expeditionsreise auf die Insel Oodaaq im Juli auf ein etwa 30 mal 60 Meter großes Stück Land gestoßen, teilte die Universität am Freitag mit.

Oodaaq in dem dänischen Selbstverwaltungsgebiet Grönland galt bisher als das nördlichste Eiland der Welt. Die neuentdeckte Insel, die noch keinen Namen hat, liegt jedoch gerade mal 780 Meter weiter nördlich, was eine Überprüfung der Koordinaten bestätigte.

Das Forscherteam war zum Einsammeln von Proben auf den nördlichsten Punkt Grönlands und einen der nördlichsten der Erde mit dem Hubschrauber geflogen. „Wir waren überzeugt, dass die Insel, auf der wir standen, Oodaaq ist“, erzählte Expeditionsleiter Morten Rasch.

„Als ich aber Fotos von der Insel und ihre Koordinaten in den sozialen Medien veröffentlichte, drehten einige amerikanische Inseljäger durch und sagten, dass das nicht wahr sein konnte.“

Die drei bis vier Meter über dem Meeresspiegel ragende Insel vergrößert zwar das dänische Territorium, könnte aber nicht lange Bestand haben. Laut Rasch gehört sie zu den sogenannten kurzlebigen Inseln.

Sie bestehe hauptsächlich aus kleinen Schlamm- und Kieshügeln und könne das Ergebnis eines großen Sturms sein, sagte der Wissenschaftler. „Niemand weiß, wie lange sie dableiben wird. Im Prinzip könnte sie verschwinden, sobald ein neuer starker Sturm aufzieht.“ "

Quelle: SNA News (Deutschland)

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