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Corona Pandemie trifft Zoos und Tierparks hart

Archivmeldung vom 03.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Alfred J. Hahnenkamp / pixelio.de
Bild: Alfred J. Hahnenkamp / pixelio.de

Zoos und Tierparks in Sachsen-Anhalt haben in der Corona-Krise hohe finanzielle Verluste erlitten. Vor allem die größten Einrichtungen in Halle und Magdeburg hat der Besucherrückgang im vergangenen Jahr hart getroffen.

Der Zoo in Halle bilanziert ein Minus von rund 750.000 Euro. "Das ist seit der Wende der größte finanzielle Einschnitt, den wir verkraften müssen", sagt Sprecher Tom Bernheim der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Wochenend-Ausgabe). 2019 kamen etwa 540.000 Besucher, im vergangenen Jahr waren es 390.000 - fast ein Drittel weniger. Herbe Einbußen brachte die Absage aller Großveranstaltungen. Für die nächsten Jahre gelte ein strikter Sparkurs.

Der Zoo in Magdeburg spricht von der größten Krise seiner Geschichte. Rund eine halbe Million Euro Umsatz hat der Zoo eingebüßt. 275.000 Gäste kamen 2020, im Jahr davor waren es noch 312.000. Die Finanznöte erschweren die Planungen. So wird das Großprojekt "Gefährten des Menschen" nicht umgesetzt, nur dessen Flächen sollen überarbeitet werden. Die Stadt Magdeburg bereite derzeit einen Antrag für den Stadtrat über jährliche Sonderzahlungen bis 2024 vor. Bei den Tierparks ist die Lage durchwachsen. Während die größeren zum Teil sogar einen Besucherzuwachs verbuchen, stecken die kleineren in der Krise. So fürchtet die Einrichtung in Bad Kösen (Burgendlandkreis) um ihre Existenz. Der Tierpark hatte fast die Hälfte der Besucher verloren. Auch der Erlebnistierpark Memleben (Burgenlandkreis) kämpft, die siebenmonatige Schließzeit musste vor allem aus Rücklagen finanziert werden.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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