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Bundes-Umweltministerin Hendricks fordert Aufklärung über niederländische Fracking-Pläne

Archivmeldung vom 03.06.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.06.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Barbara Hendricks Bild: spd.de
Barbara Hendricks Bild: spd.de

Bundes-Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks bezeichnet mögliche Pläne der Niederlande, Schiefergas durch Fracking zu gewinnen, als inakzeptabel. In der Sendung eins zu eins aus Berlin (Mittwoch, 4. Juni 2014, 9.20 bis 9.45 Uhr) im WDR Fernsehen erklärt sie: "Es kann nicht sein, dass die Niederlande ohne Rücksicht auf das Grundwasser fracken wollen. Wasser hält sich nicht an Grenzen." Es sei richtig, dass sich die Landesregierung diesbezüglich an die Niederländische Regierung gewandt habe. Auch sie werde das Thema zu gegebener Zeit bei ihrem niederländischen Amtskollegen ansprechen.

Damit springt das Bundes-Umweltministerium der nordrhein-westfälischen Landesregierung zur Seite, die beklagt, über die Fracking-Pläne der Niederländer im Grenzgebiet zu Deutschland nur unzureichend informiert worden zu sein. Zwar stehe die Rohstoffgewinnung nach wie vor in nationaler Verantwortung, so Hendricks, dennoch sei es möglich, entsprechende Vorhaben in der Grenzregion zu stoppen. "Wir bestehen auf einer Umweltverträglichkeitsprüfung, und ich bin zuversichtlich, dass das Fracking so verhindert werden kann."

Quelle: WDR Westdeutscher Rundfunk (ots)

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