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Magazin: Schwarz-Gelb will umstrittene Fracking-Methode schneller vorantreiben

Archivmeldung vom 08.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Fracking: Schiefergasbohrung im Pinedale Anticline
Fracking: Schiefergasbohrung im Pinedale Anticline

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Regierungskoalition will die Schiefergasförderung mit Hilfe der umstrittenen Fracking-Methode in Deutschland nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" noch vor den Wahlen anschieben. Die zuständigen Parlamentarier von CDU/CSU und FDP hätten sich deshalb auf Eckpunkte geeinigt, wie eine Erschließung der noch unberührten Vorkommen sicherzustellen ist.

Sie wollen damit das faktisch existierende Moratorium in Deutschland gegen das Fracking aufbrechen. "Wir können uns kein ideologisches Verbot leisten, weil Fracking Teil der Energieversorgung sein kann", sagt Michael Kauch, umweltpolitischer Sprecher der FDP im Bundestag. Um die Bedenken gegen die Fördermethode zu zerstreuen, fordern die Koalitionäre unter anderem Umweltverträglichkeitsprüfungen, die den Rückfluss von giftigen Fracking-Chemikalien in das Grundwasser ausschließen sollen.

"Es ist klarzustellen", so schreiben sie, "dass in Wasserschutzgebieten Erkundungs- und Gewinnungsmaßnahmen von Erdgas aus Schiefergas mittels Fracking ausgeschlossen sind." Die zuständigen Ministerien für Umwelt und Wirtschaft sind nun bis nächste Woche dazu aufgerufen, Regelungsvorschläge zu erstellen. "Wir wollen noch in dieser Wahlperiode damit durch sein", so Kauch.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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