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Kampf der Riesenrotoren in China: Mit einem Windrad sollen 20.000 Haushalte versorgt werden

Archivmeldung vom 30.08.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.08.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Bild: Erich Westendarp / pixelio.de
Bild: Erich Westendarp / pixelio.de

Wer hat das größte Windrad? Bislang der US-Konzern General Electrics mit seiner „Haliade-X“, die 16.000 Haushalte mit Strom versorgen soll. Doch das könnte sich bald ändern: Ein chinesisches Unternehmen hat ein Windrad angekündigt, das mit noch weiteren Rotorblättern bis zu 20.000 Haushalte stemmen kann. Dies schreibt das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes zu lesen: "2019 wurde im Hafen von Rotterdam das erste Windrad des Typs „Haliade-X“ gebaut. Die neue Anlage von General Electrics soll mit einer Leistung von bis zu zwölf Megawatt bis zu 16.000 Haushalte versorgen können. Das besorgen die 107 Meter langen Rotorblätter des 260 Meter hohen Riesen-Windrads. Derzeit befindet sich der Windpark „Dogger Bank Wind Farm“ in der Nordsee, wo 87 solcher Windräder mit sogar je 13 Megawatt Leistung Wind ernten sollen.

Diesen Rekordhalter in Sachen Größe und Power hat nun das chinesische Unternehmen „Ming Yang Smart Energy“ mit dem Koloss „MySE 16.0-242“ herausgefordert. Dieser soll mit einer Höhe von 242 Metern zwar etwas kleiner ausfallen, dafür aber über Rotoren einer Länge von 118 Meter verfügen. 16 Megawatt Leistung oder 20.000 versorgte Haushalte bei einer Betriebszeit von 25 Jahren – das verspricht der Windradbauer aus Fernost.

Um 19 Prozent erhöhten die Ingenieure den Durchmesser des Rotors im Vergleich zum Vorgänger „MySe 11.0-203“, aber die Energieausbeute soll um 45 Prozent steigen. Die Betonung liegt hier aber auf soll, denn bislang gibt es nur das Windrad-Design, nicht aber den Prototyp. Ob „Ming Yang Smart Energy“ sein Versprechen halten wird, muss die Zukunft zeigen.

Auch steht die Frage nach dem vollständigen Recycling der Windräder nach 25 Jahren Betrieb im Raum, eine Frage, die insbesondere bei der Wiederverwendung von Rotorblättern Probleme bereitet, die aus Verbundstoffen bestehen. Naturschützer kritisieren daneben, dass Windräder Vögel töten können."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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