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Das Alpine Steinschaf - Gefährdete Nutztierrasse 2009

Archivmeldung vom 08.01.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.01.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Nur noch etwa 350 Schafe der Rasse "Alpines Steinschaf" gibt es in Deutschland. Grund für die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen in Deutschland (GEH), diese Rasse zur "Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2009" zu wählen.

Das Alpine Steinschaf stammt - wie aus dem Namen schon zu erkennen - überwiegend aus den Alpentälern wie Oberpinzgau, den Arltälern, dem Tennengebirge, Nord- und Osttirol. In Bayern begann die Herdbuchzucht der gefährdeten Rasse 1985, nachdem Züchter entsprechende Einzeltiere aus Berchtesgaden, Nauders und Weerberg (Tirol) zukauften und mit der Erhaltungszucht begannen. Das Alpine Steinschaf ist klein bis mittelgroß mit allen Wollfarben und Farbzeichnungen. Es ist mischwollig mit markhaltigen, langen Grannenhaaren und gewellten, feinen und kürzeren Wollhaaren. Das Kopfprofil ist gerade und das Nasenbein leicht gebogen. Die Ohren stehen waagrecht und leicht hängend. Die Schafe sind feingliedrig, haben aber harte Klauen. Die Böcke sind meist gehörnt, weibliche Tiere zeigen Hornansätze. Die Tiere sind an raues Klima angepasst und nutzen die für Rinder unzugänglichen Hochlagen. Sie sind entsprechend robust und genügsam, haben aber hohe Milchleistungen. Die Wolle der Alpinen Steinschafe kann zu typischen Wollprodukten wie Mützen, Jacken oder Handschuhen verarbeitet werden.

Das Alpine Steinschaf wird auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 16. bis 25. Januar zu sehen sein.

Quelle: aid, Renate Kessen

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