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Schlafende Bestien: Supervulkane liegen unsichtbar unter der Erdoberfläche

Archivmeldung vom 25.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Aufnahme der Phlegräischen Felder von der ISS
Aufnahme der Phlegräischen Felder von der ISS

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Sie sind die größte Gefahr für unsere Zivilisation. Noch verhalten sie sich ruhig, aber wehe die brodelnden Erdgeschwüre brechen auf. Dann gibt es eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes. Das berichtet die Zeitschrift WUNDERWELT WISSEN (Ausgabe 09/2012). Millionen Menschen werden sterben, große Teile der Erde unbewohnbar. Eine neue Eiszeit bricht an.

Einer der Supervulkane schlummert unter dem Vesuv und den Phlegräischen Feldern in der Region Neapel. In acht Kilometern Tiefe kocht eine 1000 Meter dicke Magmaschicht. Weltweit gibt es knapp zwei Dutzend Supervulkane, und keiner davon sieht aus wie ein Vulkan. Sie haben keine typischen Vulkankegel, eigentlich haben sie gar nichts, was sie erkennbar macht. Das liegt an ihrer unermesslichen Größe. Einige sind fast so groß wie die Schweiz. Aber sie liegen unsichtbar sieben bis 20 Kilometer unter der Erdoberfläche. Dort wogt ein Magmameer aus flüssigem Gestein, das aus dem Erdkern gespeist wird. Überall hebt und senkt sich die Erde über Supervulkanen wie der Brustkorb eines gewaltigen Drachens beim Atmen.

Eine größere denkbare Katastrophe als den Ausbruch eines Supervulkans gibt es nicht. Meteoriteneinschläge, Erdbeben, Tsunamis und Kernkraft können gewaltige Schäden anrichten. An die Zerstörungsgewalt der Supervulkane können sie jedoch nicht heranreichen. Ihre Vernichtungsenergie entspricht der von 1,6 Millionen Atombomben.

Quelle: Gruner+Jahr, WUNDERWELT WISSEN (ots)

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