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Landwirtschaftsministerium prüft Importverbot für US-Weizensorte

Archivmeldung vom 06.08.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.08.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Gentech-Weizen hält Versprechen nicht. Bild: Alf Loidl/pixelio.de
Gentech-Weizen hält Versprechen nicht. Bild: Alf Loidl/pixelio.de

Das Bundeslandwirtschaftsministerium prüft nach einem Fund gentechnisch veränderter Pflanzen in den USA ein Importverbot von dort angebautem Weizen. Das teilte das Haus von Minister Christian Schmidt (CSU) mit, berichtet das Magazin "Spiegel".

Vergangene Woche hatten die USA darüber informiert, dass auf einem unbestellten Acker 22 Weizenpflanzen gefunden wurden, die durch Genmanipulation resistent gegen das Spritzmittel Glyphosat sind. Diese Sorte war nie von US-Behörden zugelassen worden. Der Agrarkonzern Monsanto hat zugegeben, dass die Pflanzen aus alten Freilandversuchen der Firma stammen. Japan verhängte daraufhin ein Importverbot von US-Weizen.

Die EU-Kommission hat US-Behörden laut Agrarministerium um "Übermittlung des geeigneten Testverfahrens" gebeten, mit dem Weizen "auf die betreffende gentechnische Veränderung hin" untersucht werden könne. Der Gentechniksprecher der Grünen, Harald Ebner, fordert ein EU-weites Anbauverbot gentechnisch veränderter Pflanzen: "Nationale Verbote reichen nicht, denn Staatsgrenzen halten gerade in Europa weder Pflanzen noch Waren auf."

Freilandversuche seien mit einem "Ausbreitungsrisiko behaftet, das nicht kalkulierbar ist und politisch nicht verantwortet werden kann". Auch einen Anbau zu Forschungszwecken, wie ihn die Bundesregierung erlauben wolle, dürfe es nicht geben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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