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Atom-Protest: Internet so wichtig wie die Demo

Archivmeldung vom 28.05.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.05.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
"Atomkraft Nein Danke" Aufkleber
"Atomkraft Nein Danke" Aufkleber

Fast jeder zehnte Deutsche verbreitet sein AKW-Nein aktiv über soziale Netzwerke, Foren und Blogs. Facebook-Seiten wie "Atomkraft Nein Danke!" zählen inzwischen mehrere zehntausend Anhänger, Hunderttausende beteiligen sich an Online-Petitionen. Damit ist das Internet für Kernkraftgegner als Protestplattform so populär wie die traditionelle Demonstration. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Deutschen, die im Auftrag von LichtBlick durchgeführt wurde. Anlass für die Befragung sind die für das Wochenende angekündigten Groß-Demonstrationen für den Atomausstieg in 21 Städten.

Die Anti-Atom-Bewegung in Deutschland erhält enorme Unterstützung aus der Bevölkerung. 82 Prozent der Bundesbürger lehnen Kernkraft ab. Drei von vier AKW-Gegnern engagieren sich nach eigenen Angaben aktiv für die Energiewende. Am häufigsten drücken die Deutschen dabei ihr "Nein" zur Kernkraft im privaten Bereich aus: 29 Prozent der Befragten beziehen in Gesprächen mit Freunden und Kollegen Stellung gegen Atomkraft.

Weitere wichtige Protestformen sind der Wechsel zu Ökostrom (18 Prozent), Unterschriftenaktionen (17 Prozent), Online-Aktionen (9 Prozent), Demonstrationen (9 Prozent) und Protestaufkleber (4 Prozent).

"Deutschland lehnt die Atomkraft ab. Die öffentlich sichtbaren Aktionen im Internet und auf der Straße sind dabei nur die Spitze des Protest-Eisberges. Die Politik muss diese unmissverständliche Botschaft der breiten Mehrheit konsequent aufnehmen und den schnellstmöglichen Atomausstieg vollziehen" sagt Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender des Öko-Energieversorgers LichtBlick.

Quelle: LichtBlick AG

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