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Geberkonferenz sammelt 530 Millionen Euro für Tschernobyl-Hülle

Archivmeldung vom 30.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Eine Statue vor dem Kraftwerksgelände (links) und der Sarkophag des zerstörten Blocks 4 (rechts) Bild: de.wikipedia.org
Eine Statue vor dem Kraftwerksgelände (links) und der Sarkophag des zerstörten Blocks 4 (rechts) Bild: de.wikipedia.org

Bei einer Geberkonferenz in London sind am Mittwoch insgesamt 530 Millionen Euro für die neue Schutzhülle für die ukrainische Reaktorruine in Tschernobyl zugesagt worden. Damit sei es gelungen, die Fertigstellung der Hülle abzusichern, so Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Dafür sind nach derzeitigen Schätzungen rund 615 Millionen Euro nötig.

Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth äußerte sich zuversichtlich, dass weitere Gelder zusammenkommen. Nach der Reaktor-Katastrophe in Tschernobyl im Jahr 1986 war eine Betonhülle für die Reaktorruine errichtet worden. Diese ist inzwischen brüchig.

"Für die G7-Staaten ist es eine Frage der Glaubwürdigkeit, bei der Hilfe zur Bewältigung der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl und für den sicheren Einschluss der Reaktorruine voranzugehen. Der drohende Einsturz des alten Sarkophags ohne neue Schutzhülle hätte verheerende Folgen für die Umwelt", betonte Hendricks.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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